Dänische Forscher untersuchen Zusammenhang zwischen Landleben und Morbus Crohn

By | 27. Juli 2014

An der dänischen Universität von Aarhus werteten Forscher mehr als 10.000 Patientendaten aus, um herauszufinden, inwiefern das Morbus-Crohn Risiko vom Lebensumfeld Stadt oder Land abhängt.

Morbus-Crohn und Colitis ulcerosa Risiko bei Landeiern halb so groß

Laut den Studien, die sich auf zwischen 1945 und 1971 in Skandinavien Geborene beziehen, ist das Risiko für Menschen, die auf einem Bauernhof mit Viehhaltung aufgewachsen sind, deutlich geringer. Da sie als Kinder mit mehr Erregern konfrontiert wurden, entwickelten sie infolgedessen auch ein stabileres Immunsystem. Das Immunsystem spielt bei Allergien und Automimmunerkrankungen wie Morbus Crohn eine entscheidende Rolle.

Es drängt sich der starke Verdacht auf, dass die steigenden Krankheitszahlen von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, besonders bei jungen Menschen, in den westlichen Industrieländern, mit einer veränderten Lebensweise zusammenhängen.

Quellen:

Link zur o.g. Studie (engl.)

Pressemitteilung der Aarhus Universität (engl.)

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